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ErÖTere Die Kontroversen Blickpunkte Der Todesstrafe Unter Einbezugnahme Der Historischen Aspekte

6080 words - 24 pages

Gliederung:I. EinleitungII. Geschichte der TodesstrafeIII. Heutige Formen der HinrichtungIV. Gegenüberstellung Pro - ContraQuellen:1. Wenn der Staat tötet- Todesstrafe contra- ein Bericht von amnesty international (Fischerverlag)2. Streitfall Todesstrafe von Frank Müller (Patmosverlag)3. USA- Hüter der Menschenrechte von amnesty internationalZu I. Einleitung· 1996 wurden 4272 Menschen in 39 Ländern hingerichtet· China allein ist für 3500 Hinrichtungen verantwortlich, dicht gefolgt von der Ukraine, Russland, dem Iran und USA· 63 Länder: ganz abgeschafft· nur bei schweren Verbrechen oder Kriegsfall: 16 Länder: Brasilien, Südafrika· 25 Staaten: noch vorhanden, aber seit 10 J. nicht mehr praktiziert· Todesstrafe erlaubt :100 Länder: Japan. Irak, Polen, Russland, USA, Türkei, Vietnam· letzte Hinrichtung:o Deutschland 1949 Guillotineo DDR 1981 Erschießeno Frankreich 1977 Köpfen"Zu II. Geschichte der Todesstrafe· Bei vielen Befürwortern der Todesstrafe spielt das Motto "Aug um Aug, Zahn um Zahn" aus dem Alten Testament eine Rolle und sie beziehen sich auch auf weitere Bibelstellen.· Zur Zeit Jesu war die Todesstrafe etwas selbstverständliches und Allgegenwärtiges. Jesus selbst wurde so gesehen auch ein Opfer der Todesstrafe. Paulus befürwortete die Todesstrafe durch die Obrigkeit sogar: "Denn sie trägt das Schwert nicht umsonst; sie ist Gottes Dienerin, eine Rächerin zur Strafe über den, der Böses tut."· Im Mittelalter nahm die staatliche Macht der Kirche immer mehr zu, die Machthaber versuchten ihre Ziele durchzusetzen und sie mit theologischen Argumenten zu untermauern. Die wohl grausamsten Hinrichtungsmethoden stammen aus dieser Zeit:o Steinigen, Vierteilen, Verbrennen, im Sumpf versenken, Zerreißen durch wilde Tiere, Pfähleno Rädern, bei lebendigem Leib kochen, zu Tode pressen, Lebendig begrabeno In diesem Zusammenhang ist auch die Hexenverfolgung zu nennen, bei der die Todesstrafe massenweise verübt wurde.· Das Mittelalter endet im 15. Jahrhundert und es beginnt die Renaissance· Aus dieser Zeit stammt das berühmteste Strafgesetzbuch, die "Carolina" (Constitutio Caroli Criminalis), die Gerichtsverordnung von Kaiser Karl dem V. Sie war bis ins 19. Jahrhundert wirksam und beherrschte ganz Mitteleuropa.· Grundsätzlich sah man in der "Carolina" nur Freiheitsstrafen und Vermögensstrafen vor. Aber es konnte auch nur dem die Freiheit oder das Vermögen entzogen werden, wenn er eins von beiden besaß; und das taten nur die wenigsten.· Deshalb sah man für diese Fälle andere Strafen vor:o Einkerkerung unter...

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Las iglesias de Segovia Essay

2534 words - 10 pages kelto-iberischer Zeit befestigten Siedlung der Vakkäer, die 80 v. Chr. bei der Eroberung durch die Römer unterging, wurde später eine der bedeutendsten Römerstädte Spaniens (vgl. Simonis 2010: 236).Noch heute trägt Segovia ihren römischen Namen und beherbergt eines der eindrucksvollsten römischen Monumente in Spanien - das Aquädukt. Durch die bis zum 11. Jh. andauernden Kämpfe zwischen Christen und

Vernunft als Begriff der Aufklärung bei Hume und Kant

5673 words - 23 pages macht verleiht. Folgerichtig löst er den preußischen Reichstag auf und führt ein persönliches Regiment unter Ausschaltung der mittleren Regierungsbehörden. Maria Theresia imitiert ihn darin, sowie Joseph II, der die Staatsgewalt zentralisiert. Das wichtigste Machtinstrument Friedrichs ist jedoch das Militär: 1780 ist die Armee Friedrichs des Großen mit circa 200 000 Mann die mächtigste Europas. Friedrichs gr

Metakognition der Schüler

921 words - 4 pages Im Fach Geschichte spielt die Metakognition eine zentrale Rolle, da immer wieder Texte und Quellen gelesen und anschliessend besprochen werden. Wird die Quelle nicht verstanden, so sollte der Schüler darüber nachdenken können, weshalb er sie nicht versteht oder welche Möglichkeiten er noch hat, um sie analysieren zu können. Die Lehrperson kann mit zwei Schülern besprechen, wie sie eine Textzusammenfassung im

Wie entwickelten sich die Unterschiede im Tabakkonsum zwischen Männern und Frauen?

1996 words - 8 pages . Insbesondere in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts, zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648), mutierte der Tabak von der Medizin zu einem Genussmittel und als solches stellte er die Konsumhierarchie einer ständischen Gesellschaft in Frage. Im oberösterreichischen Freistadt warteten 1658 in den Verkaufsniederlassungen diverser Händler bereits 9000 Pfeifen auf Käufer, und 1656 sah sich der Salzburger F

Kultur der internationalen Unternehmung

6778 words - 27 pages : Mensch hat selbst in der Hand, was er aus seinem Leben macht( auch mit Hilfe von ?Selbsthilfebüchern?, Persönlichkeitsratgebern,?Erfolgsratgebern?)2) Beziehung des Menschen zur Natura) Unterwerfung des Menschen unter die Naturb) Harmoniec) Beherrschung der Natur durch den MenschenUSA : ?Macht Euch die Erde Untertan?; Allmacht des Menschen?Umweltzerstörung, Klimaveränderungen3) Beziehung Mensch zu Menscha) individualistische

Cuban Revolution On German

5197 words - 21 pages Landgewinn der Guerilleros immer größer. Das eroberte Gebiet nannten sie das "befreite Land", und errichteten dort unter der Leitung Guevaras Krankenstationen, sowie Krankenhäuser, eine Zigarrenfabrik, eine Munitionsfabrik, Schulen und eine Rekrutenschule. Das landwirtschaftlich nutzbare Land und Vieh, welches vorher den Großgrundbesitzern gehörte wurde unter den Bauern aufgeteilt, was die Sympathie des Volkes für

Abtreibung (aborticide)

1213 words - 5 pages rechtlicher Seite her dürfte Abtreibung also verboten sein.Nun gibt es aber zwei, von Gesetzgeber vorgeschriebene Modelle, die die Abtreibung unter bestimmten Voraussetzungen erlauben. Es gibt zum einen die Fristenlösung, bei der die anwendenden Staaten eine monatlich begrenzte Frist setzen. Es gibt Länder mit 3, 6 und sogar mit 9 Monaten Frist, abzutreiben. Zum anderen gibt es manche Staaten mit dem Indikationenmodell, bei dem es vier

Mediengestaltung: Wahrnehmung, Erlernen und der Richtige Umgang mit Medien für Kinder

3452 words - 14 pages der Gestaltung des Medienproduktes- trotz der didaktischen Notwendigkeit, sich auf relevante Aspekte zu konzentrieren- unzulässige Simplifizierungen zu vermeiden; zu wenige Informationen bzw. eine extrem reduzierte Darstellung erschweren nicht nur das Verständnis des Sachverhaltes, sie hemmen zudem erfolgreiches Lernen oder verhindern es möglicherweise gar gänzlich.Somit besteht bei der Gestaltung eines Lehrmediums stets die

Diese überarbeitete Mitschrift von einer Vorlesung mit dem Titel "Das Dritte Reich" bezieht sich speziell auf die Hitzlers Machtergreifung und die Gleichschaltung im Führerstaat

1583 words - 6 pages erfolgten Verhandlungen mit den alten Rechten (DNVP)- Die Rechten verfolgten ein "Zähmungskonzept": Man glaubte man könne Hitler als Kanzler kontrollieren.- Die Rechten verfolgten selbst das Ziel die Republik außer Kraft zu setzen aber nicht unter Hitlers Führung. Die alten Rechten wollten den neuen Staat in der alten Tradition errichten. Von Papen: "Wir drängen Hitler in die Ecke bis er quietscht."- Hitler war von den

Foucault, Michel: Verteidigung der Gesellschaft. Vorlesung am Collège de France

1234 words - 5 pages von Statistiken mehr über bestimmte Aspekte des Leben - Natalität, Mortalität, Gewohnheiten usw.- zu erfahren. Diese Machttheorie dient zweifelsohne auch der Überwachung des Menschen und wohl auch um Festzumachen was ein Mensch überhaupt ist und wodurch er sich auszeichnet.III. Was ist die Biopolitik?"Wir haben also zwei Serien: Die Körper- Organismus-Disziplin-Institutionen; und die Serie Bevölkerung

This paper is about Joseph von Eichendorff's sonnet "Der Wegelagerer"

2539 words - 10 pages tatsächlich Geschehenes beschreiben können, scheint aber die Form der Vorstellung bewußt gewählt zu haben.Es könnte daher, eventuell unter Berücksichtigung des historischen Kontextes, noch geprüft werden, ob Eichendorff zum Zeitpunkt des Verfassens des Gedichts nicht so optimistisch war, wie es auf den ersten Blick scheint und ob die Form des Gedichts darauf schließen läßt, daß Eichendorff keine große Hoffnung mehr darauf hat, daß die Menschheit aus ihrer Selbstbegrenzung erlöst wird.

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